Dein Mindfulness Walk
Scuol Gurlaina
Tauche ein in die Stille des Tannenwaldes. 7 lautlose Stationen, um den Kopf komplett freizubekommen.
Übersicht Route

„Du spürst den festen Boden unter dir… du hörst das sanfte Rauschen der Tannen… und während du einfach nur da stehst, bemerkst du, wie sich dein Atem ganz von alleine verlangsamt.“

01 Der Tanz der Baumgipfel
Nimm dir einen Moment Zeit für dich. Suche dir einen gemütlichen Platz – lehne dich an einen starken Stamm oder lege dich flach auf den Rücken auf dieser Sitzbank.
Schliesse für drei tiefe Atemzüge die Augen. Atme den Duft von Harz und frischer Bergluft ein. Öffne dann die Augen und richte deinen Blick nach oben, direkt in die Baumkronen der Arven und Lärchen.
Beobachte für einen Moment nur die Gipfel vor dem blauen Engadiner Himmel:
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Was nimmst du wahr? Sind sie völlig still und starr?
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Oder bewegen sie sich? Wiegen sie sich sanft im Wind?
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Welchen Rhythmus haben sie? Zeichnen sie langsame Kreise oder zittrige Linien in die Luft?
Vergleiche diese Bewegung mit deinen eigenen Gedanken. Manchmal stürmisch, manchmal ganz ruhig. Lass die Gedanken wie die Wolken am Himmel einfach an den Baumwipfeln vorbeiziehen. Du musst nichts tun. Nur schauen, atmen und da sein.

02 Der Weit-Blick auf die Gipfel
Richte deinen Blick weit hinaus in die Engadiner Bergwelt. Suche dir eine markante Bergspitze am Horizont und fokussiere ihren höchsten Punkt messerscharf für ein paar Sekunden.
Strecke nun deinen Daumen direkt vor dein Gesicht. Blicke für drei Sekunden messerscharf auf deinen Daumennagel – und springe dann blitzschnell mit den Augen zurück auf die ferne Bergspitze. Wiederhole diesen Wechsel dreimal.
Blicke weiterhin entspannt Richtung Bergspitze, aber lass deinen Fokus nun ganz „weich“ werden:
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Was nimmst du wahr? Wie fühlt sich das Panorama vor dir an?
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Oder wie weitet sich dein Blick? Wie weit nach links und rechts kannst du sehen, ohne die Augen zu bewegen?
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Welches Gefühl entsteht in dir? Nimmst du wahr, wie dein Körper beim weichen Blick zur Ruhe kommt?
So wie sich dein Blick vom einzelnen Felsen in die unendliche Weite des Tals öffnet, so darf sich auch deine Wahrnehmung weiten. Lass enge Gedanken los und gib deinem Geist den Raum, den diese Landschaft dir schenkt. Du musst nichts festhalten. Nur schauen, atmen und da sein.

